Um die Steuerbefreiung der Münderschen Tafel (Außenstelle der Hamelner Tafel e.V.) nicht zu gefährden, ist es uns leider nicht möglich, Links auf kommerzielle Seiten zu setzen. Wir bitten um Verständnis.
Wir im Pressespiegel
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 24.10.2009
Tafel-Team jetzt mit eigenem Transporter
Sponsoren und Spender ermöglichen Anschaffung eines Fahrzeugs / Wichtig für die tägliche Arbeit
Mitglieder des Leitungsteams bedanken sich bei Spendern und Sponsoren für ihre Unterstützung bei der Transporter-Anschaffung. Foto: jhr
Bad Münder (jhr). Es stand seit der Gründung der Einrichtung vor rund zwei Jahren auf der Wunschliste des Helfer-Teams ganz oben – jetzt verfügt die mündersche Tafel über ein eigenes Fahrzeug. Der gelbe Grundton des Lacks zeugt trotz der großen Tafel-Logos an Front und Seiten deutlich davon, dass der VW-Transporter nicht neu angeschafft wurde. Doch diesen Anspruch hatte das Helfer-Team auch nicht. „Wir benötigen ein Fahrzeug, mit dem wir die Lebensmittel-Spenden abholen können“, erklärt Sprecher Hermann Wessling. Bislang wurde dafür von Siegfried Rothe als ehrenamtlicher Fahrer ein Fahrzeug genutzt, mit dem auch andere Dinge und Gegenstände transportiert werden – zum Transport von Lebensmitteln musste es jeweils gründlich gereinigt werden. Mit dem neuen Transporter stellt sich dieses Problem nicht mehr. Möglich wurde die Finanzierung des Gebrauchtwagens durch breite Unterstützung von Spendern und Sponsoren. Gemeinsam mit Wessling stellten die Mitglieder des Leitungsteams den engagierten Unterstützern die Anschaffung vor. Jens Lehmeier von Ex-Postautos.de in Hachmühlen hatte das Auto für einen Freundschaftspreis angeboten und einen Teil des Kaufpreises gespendet, Unternehmensberater Achim Stadie für die Beschriftung des Fahrzeugs gesorgt. Das Ehepaar Ingrid und Burkhard Karsten aus Eimbeckhausen bat zu seiner Goldenen Hochzeit um Spenden für die Tafel statt persönliche Geschenke. Großen Anteil am Kauf des Transporters haben auch Dr. Raymund und Heidrun Lederhofer aus Bad Münder mit ihren Spenden an die Tafel. Während eines gemeinsamen Kaffeetrinkens diskutierten Gäste und Helfer verschiedene Aspekte des Tafel-Betriebs, unter anderem auch die immer wieder geäußerte Kritik, dass die Existenz der Tafeln letztlich die Situation der Tafel-Kunden zementiere. „Wenn Politik und Gesellschaft mir morgen eine Lösung anbieten würden, würde ich mit der Arbeit für die Tafel aufhören – aber das sehe ich nicht“, machte Dieter Hainer auf die Situation der durchschnittlich 70 münderschen Tafelkunden pro Woche aufmerksam. Für das Fahrzeug soll in den kommenden Monaten ein Carport gebaut werden – Unterstützung ist dafür bereits von heimischen Handwerkern und der Akademie Überlingen signalisiert worden, stellte das Leitungsteam ein weiteres Projekt vor.