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Wir im Pressespiegel
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 11.12.2018
„Ein Beitrag zur Armutsbekämpfung“
Ministerin fordert beim Benefizessen der münderschen Tafel mehr Wertschätzung für Lebensmittel
Von Christoph Huppert
 
BAD MÜNDER. „Die Tafel ist ein extrem starkes Stück Bad Münder“, stellte Bürgermeister Hartmut Büttner fest. In der Tat waren alle zum sechsten Benefizessen der münderschen Tafel in die Bildungsstätte der Berufsgenossenschaft am Deisterhang geladenen Gäste des Lobes übervoll. Parteiübergreifend, wie etwa die CDU-Ortsbürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Petra Joumaah und ihr Landtagskollege Ulrich Watermann (SPD). Von „allerhöchstem Dank und Respekt, segensreicher Arbeit, unentbehrlicher Hilfe von Mensch zu Mensch“ war zu hören. Erstmals hatte aber auch eine leibhaftige niedersächsische Ministerin ihre Teilnahme als prominenter Gast zugesagt. Barbara Otte-Kinast aus dem Ortsteil Beber-Rohrsen ist Landwirtin, gelernte ländliche Hauswirtschaftsleiterin und amtierende Landesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Und eine Frau, die die klare Sprache liebt. „11 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich auf dem Müll“, mahnte sie, und forderte „mehr Wertschätzung für das, was Lebensmittel eigentlich sind, nämlich Mittel zum Leben“. Unkritisch übernommene Ernährungsgewohnheiten will Otte-Kinast auf den Prüfstand stellen. „Hier hat es bislang kein abgestimmtes Handeln gegeben“, beklagte sie. „Das soll sich mit der Gründung des ‚Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft‘ ändern“, kündigte Otte-Kinast an. Da dies ein Ort sei, an dem „sich viel Kompetenz ansammelt“, sollten auch die niedersächsischen Tafeln dort vertreten sein. Tafeln seien schließlich ein „konkreter Beitrag zur Armutsbekämpfung“. Ernährung und Erziehung gehören dabei für die Ministerin zusammen: „Das Programm Kochen mit Kindern wird ausgebaut.“ So solle mehr Bewusstsein für „vermeidbare Verschwendungen“ geschaffen werden. „Wir brauchen mehr achtsamen Umgang mit Lebensmitteln, mehr Ressourcenschonung“, so ihre Forderung. Mit großer persönlicher Betroffenheit nahm Otte-Kinast auch zu den Schlachthofskandalen Stellung. „Da gab es offensichtlich ein kollektives Wegschauen von vielen, auch von amtlichen Kontrolleuren. Das werde ich nicht hinnehmen!“ Eine lückenlose Videokotrolle des Schlachtprozesses – „vom Abladen bis die Tiere am Haken hängen“ – sei notwendig, um solch skandalöses Fehlverhalten zu beenden. Weniger konfliktträchtig geht es dagegen bei der münderschen Tafel zu. Die ist von der Schulobstversorgung bis zur Fahrradwerkstatt sehr breit aufgestellt. „50 bis 60 Kundenhaushalte, also bis zu 400 Menschen, werden jede Woche von unseren 50 Helfern versorgt“, bilanzierte Tafelchef Dieter Hainer. Der ließ die rund 70 anwesenden Gäste und die vielen Ehrenamtlichen durch die Komikerin Uta Berger alias Barbara Hornbostel auf sehr unterhaltsame Weise ehren. Die Hälfte der beim Benefizessen eingenommenen Spenden geht an die von Berger unterstützte hannoversche „Aktion Kindertraum“.
Uta Berger alias Barbara Hornbostel "serviert" jede Menge Komik zum Benefizessen der münderschen Tafel. Auch die rund 70 Gäste und vielen Ehrenamtlichen ehrt sie auf sehr unterhaltsame Weise. FOTOS: HUPPERT
Christoph Huppert
Audiobeitrag zu diesem Ereignis
Christoph Huppert: www.zeilen-sprung.de
freier Journalist. U.a. auch für unseren regionalen Hörfunksender Radio aktiv e.V. (www.radio-aktiv.de) in Hameln tätig.
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Alle Presseartikel dieses Jahres
12.11.2018 „Ein Beitrag zur Armutsbekämpfung“
29.10.2018 „Was sind Lebensmittel noch wert?“  
26.10.2018 Kühl und warm zugleich  
26.06.2018 70 Körbe für die Arbeit der Tafel  
23.04.2018 Tafeln als Orte der Gastfreundschaft
16.03.2018 Basar-Erlös wird an die Tafel gespendet  
26.02.2018 Mündersche Tafel plant Erweiterung
09.02.2018 „Zusammen sind wir stärker als alleine“  
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